Howling Night // The new story about love and destiny
Story
  Kapitel 5
 
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Kapitel 5

(Aus Sams Sicht)

Arme Amanda. Warum musste sie solche schrecklichen Dinge erleiden? Sie war nach dem Albtraum so verängstigt gewesen. Es tat mir wirklich weh, das zu sehen.

Und was wusste Pater Robins darüber?

Es war schon merkwürdig, dachte ich, als ich aus dem Fenster blickte und die Sonne aufgehen sah. Erst gestern hatte ich Amanda kennengelernt und trotzdem fühlte ich mich auf merkwürdige Art und Weise mit ihr verbunden.

Es war schwer zu erklären. Aber sie war allein, genauso wie ich.

Doch ich war etwas, das ich nicht sein wollte.

Ein Monster.

Genau aus diesem Grund war ich weggelaufen. Ja, ich war weggelaufen und vielleicht sollte Amanda das auch tun.

Doch bisher hatte sie es nicht getan. Sie war sehr stark.

Ich strich ihr sanft über das braune Haar.

Sie schlief und ich hoffte, dass sie keinen Albtraum mehr haben würde.

Amanda sah so friedlich aus. So wie jedes andere Mädchen. Aber das war sie nicht.

Es tat mir so unendlich Leid. Ihre Geschichte war schon traurig genug. Ich würde sie mit meiner nur belasten und das verkraftete sie momentan nicht.

Ich seufzte.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie sich noch nicht ganz sicher war, wie sie mich einschätzen sollte. Am Fluss und auch in der Kirche war sie ab und zu abweisend gewesen. Ich verübelte es ihr nicht. Jeder schien mich abweisen zu wollen. Aber nach dem Albtraum schien sie froh gewesen zu sein, dass jemand da war. Vielleicht wollte sie nur nicht alleine sein und hätte jeden genommen, der dagewesen wäre.

Sie war so schwer einzuschätzen. Naja, ich war es wahrscheinlich auch.

Ich stand vorsichtig auf, um Amanda nicht zu wecken und trat ans Fenster.

Warm fielen die Sonnenstrahlen auf meine Haut. Draußen sah ich einige Leute. Sie machten einen großen Bogen um Amandas Haus.

Es war einfach verrückt. Warum sollte sie vom Teufel besessen sein?

Plötzlich nahm ich eine Bewegung hinter meinem Rücken wahr. Auf alles gefasst, drehte ich mich schwungvoll um.

Doch es war kein Feind.

Amanda hatte sich im Schlaf bewegt.

Ich schüttelte den Kopf und lachte in mich hinein. Ich wurde schon ganz paranoid.

Doch vielleicht lag es nur daran, dass ich dieses einsame, friedliche Mädchen beschützen wollte.

Dieses Gefühl war mir neu.

Immer nur ging es um zerstören und töten, aber nun … Alles war anders.

Fast alles.

Ich wusste, dass ich sie bald verlassen müsste. Aber ich konnte nicht einmal daran denken.

Das war doch verrückt!

Ich kannte sie kaum und wollte sie nie wieder verlassen. Was war bloß los mit mir?

Doch vielleicht war es mein Schicksal – Amanda für immer beschützen.

Aber ich glaubte nicht an Schicksal seit ich feststellen musste, dass meines besiegelt war. Und wenn ich blieb, würde ich auch ihres besiegeln.

Nein! Das durfte nicht geschehen.

Plötzlich stand sie neben mir und sah mich an.

Diese Augen sandten tausend Botschaften und ich hätte mich am liebsten in sie hineinfallen lassen. Sie lächelte.

 

 




Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von:12.04.2010 um 19:35 (UTC)
magical-fantasy
magical-fantasy
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H.A.M.M.A.
du schreibst echt cool ich freu mich schon aufs nächste...und los

Kommentar von:28.03.2010 um 09:46 (UTC)
agent-chuchu
agent-chuchu
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Echt cool!

Kommentar von:20.03.2010 um 12:18 (UTC)
vampires-blood
vampires-blood
Offline

O_o das ist sowas von toll ♥ ich freu mich schon auf deinen nächsten Kapitel. Schreib ganz schnell weiter

Kommentar von:20.03.2010 um 07:17 (UTC)
nothing-but-popularity
nothing-but-popularity
Offline

Das Chap ist toll! Ich denke, ich weiß schon, was los ist^^ Aber ich behalte es mal für mich, damit es die anderen (die es vielleicht noch nciht wissen) nicht gleich erfahren... Freu mich schon auf Weiteres!



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